Sandalen & Schuhe



SPIRIT
Hintergrund, Gedanke und 3 Prototypen

"Sandalen oder Schuhe die nicht mind. 10 Jahre getragen(!) und ggf. einfach repariert werden können, sind es nicht wert hergestellt bzw. gekauft zu werden!"


...- und wenn es etwas nicht so gibt oder ich nicht so viel bezahlen möchte/kann, dann mache ich sie mir halt selbst ...


.



Prototyp 1

Ein Experiment mit AUTO-Reifen ...


Es war mal wieder so weit: Bei meinen
offenen "Überall-Latschen" (Sandalen) war wieder einmal die Sohle im Fersenbereich ab- bzw. durchgelaufen, so dass von unten schon der Kork zu sehen war.
... Wieder wegschmeißen?

Nein! ... Diesmal wollte ich es wissen und ging mit der Flex an einen alten Winterreifen. Daraus schnitt ich mit der Metalltrennscheibe 2 Rechtecke aus und klebte die mit dem "
Schuh- und Sohlenkleber" von "Bindulin" einfach unten auf die alte Sohle.
Die rechteckigen Autoreifen wurden dann im aufgeklebten Zustand mit Trenn- und Schleifscheibe der Form meiner "Überall-Latschen" angepasst und das war´s.

Für den Kleber, mache ich echt Werbung. Das Zeug klebt einfach nur fantastisch ... und hält. Die Fotos wurden 1 1/2 Jahre nach dem Ugrade gemacht. ... - nur so langsam löst sich das Korkfußbett von der Originalsohle, wobei da einfach mit dem Kleber der offene Bereich neu verklebt wird (5 Minuten).




F a z i t
AUTO-Reifen sind perfekt für Arbeits-, Wander- ... Schuhe, wo man eine feste, griffige und belastbare Sohle benötigt. Für Sandalen und leichte Schuhe sind sie eher etwas schwer und recht steif.


Einziger

Dieses erste Experiment geschah vor 1 1/2 Jahre und ich laufe immer noch und gerne mit den Teilen.

Beim nachfolgenden Prototyp 2 war neulich mein geschlossener "Überall-Latschen" (Sandalen) fertig - wieder an der Ferse, allerdings war auch schon das Korkfußbett durch.
Diesmal sollte aber der ganze "Latschen" leicht und flexibel bleiben ...
... und nahm ganz einfach einen deutlich dünneren und damit wesentlich leichteren und vor allem sehr biegsameren MOTORRAD-Reifen.

Auch diesmal wurde einfach nur, wieder ohne jeglichen Ausgleich, auf die völlig "fertige" alte Sohle nur ein MOTORRAD-Reifen aufgeklebt und diesmal etwas ausführlicher dokumentiert:




Prototyp 2

Ein Experiment mit MOTORRAD-Reifen ...


Und wieder war mal wieder so weit: Bei meinen
geschlossenen "Überall-Latschen" (Sandalen) war wieder einmal die Sohle im Fersenbereich ab- bzw. durchgelaufen - und diesmal war auch schon der Kork durch mit einem Golfball-großen Loch.

Motorradreifen sind je nach Profil und Reifenart mit 5-10 mm deutlich dünner als Autoreifen, je nach Profil und Reifenart 15-25 mm.
... UND: Auch Motorradreifen verfügen über ein engmaschiges Metalgewebe, was der Sohle eine unvergleichbare Stabilität verleiht.





... "ES IST EINFACH NUR GENIAL!" :-)

Die Sohle ist wirklich leicht und rollt sich sogar besser ab, als die originale (die zumindest am Anfang recht steif ist).

F a z i t
MOTORRAD-Reifen sind perfekt für Sandalen, leichte Schuhe und selbst für Mokassins.



Okay, das war sehr ermutigend und meine Ambitionen steigen.
Das nächste Mal, baue ich die GANZE Sandale selbst - allerdings etwas anders ;-) ...

Ich möchte, ...

  • ... eine MOTORRAD-Reifen Sohle
  • ... robustes aber auch weiches Leder als Obermaterial (Riemen)

  • ... dass das Leder der Riemen unter dem Fußbett durchgeht und nicht am Rand eingeklebt ist
 
  • ... ein ökologisch gegerbtes, weiches und dauerhaftes Leder als Obermaterial auf dem Korkfußbett
 
  • ... alles so gut wie möglich in einem Guss miteinander verklebt wird bzw. bei dem die Verbindung vom Sohlenleder, dem Korkfußbett und der Sohle vorzugsweise in einem Arbeitsgang geschehen.


Tja, und was soll ich sagen, ich fand eine Lösung und die richtigen Materialien und baute meine 1. eigene Sandale, die mindestens 10 Jahre täglich getragen werden kann und länger halten sollte.

WICHTIGSTES Hilfsmittel:
Ökologisch und dermatologisch geprüfte Latex-MILCH für die Maskenbildnerei von "
www.LILATEX.de" (1 Liter "Lilatex Creativ Latex", dickflüssig, Artikelnummer: 16-1000-000 kosteten 2021 mit Versand rund 17 €).






Prototyp 3

Eine Sandale für´s Leben, mit MOTORRAD-Reifen ...


Intention und Durchführung:
Der Gedanke war eine langlebige Sandale, die statt 4 Monate mindestens 10 Jahre hält bzw. falls notwendig, einfach und unkompliziert (kostengünstig) repariert werden kann - und natürlich perfekt an die eigenen Füße angepasst sind, komfortables und sicheres Laufen und Stehen etc. sind essentiell. Das Ganze vorzugsweise mit ökologischen Materialien und mit normalen Hobby-Handwerkszeug machbar ist.

Die Motorradreifen-Sohle bei "Prototyp 2" hat sich bewährt. Sie ist sehr leicht, gibt den Untergrund gut wieder und ist auch ohne weiteres Profil extrem rutschfest.
Man kann aber gerade bei glatten Reifen mit einer Trennscheibe oder scharfen Schnitzeisen bzw. auch Messer jederzeit ein Wunsch-Profil einbringen.
Jedenfalls liegt die Laufleistung bei solchen Sohlen bei gut 10.000 km ... und wenn die mal durch sind, dann sind die ruckzuck repariert bzw. ganz/teilweise neu aufgeklebt.

Also, eine komplette Sandale mit allem Drum & Dran ... MOTORRADREIFEN als Sohle ... 4 mm dickes und weiches Leder als Riemen, unter dem Fußbett durchgehend ... 2 mm dickes Rehleder, ökologisch gegerbt als Obermaterial ...
Als Vorlage diente mir eine Sandale von "Birkenstock", der aber von mir noch Fersenriemen hinzugefügt wurden, um damit auch Auto fahren zu dürfen
(ohne Fersenriemen ist das verboten).

Benötigtes Werkzeug und Materialien:
  • kleiner Winkelschleifer
    MIT:
    • 1 Metalltrennscheibe zum Aus- und Zuschneiden der Sohlen aus Motorradreifen
    • 1 Schleifscheibe mit 24er Körnung zum Bearbeiten und Anpassen der Sohle
  • 30 mm dickes Brett, 2x größer als 1 Fuß, Akkuschrauber mit 8-10 mm Bohrer und Stichsäge, 20x 45-50 mm Schrauben (mit 4-5 mm Bohrer) sowie ein Brett zum Aufschrauben (siehe Fotoserie) - evtl Schleifpapier, Metallhalbrundfeile
  • Kugelschreiber/Blei-/Filzstift zum Anzeichnen
  • Schere zum Schneiden von Leder
  • Lineal, Metermaß
  • Lochzange
  • Nieten für Schnallen und Riemen einschließlich Schnallen (ich habe die von alten kaputten Sandalen genommen) wobei es auch völlig ohne geht, wenn man mit Verschnürungen arbeitet
  • Nähmaschine oder Ledernähnadel und ZWIRN (reiner Leinenfaden) und, wenn man von Hand näht, noch eine Kombizange um die Nadel durchs Leder zu ziehen. TIPP: Faden vorher mit Bienenwachs einwachsen.
  • Dickes Leder für Obermaterial: entweder kaufen oder von einem alten Lederschuh, alte Gürtel, Schulranzen, Lederhose oder ähnliches verwerten
  • Dünneres Leder als Deckmaterial für das Fußbett: entweder kaufen oder altes Lederkleidungsstück etc. verwerten
  • Reisnägel
  • 10-20 Korken und 1 Küchenmixer
  • Latexmilch (dick): ökologisch und dermatologisch geprüfte Latex-MILCH für die Maskenbildnerei von www.LILATEX.de" (1 Liter "Lilatex Creativ Latex", dickflüssig, Artikelnummer: 16-1000-000 kosteten 2021 mit Versand rund 17 €). Für 1 paar Sandalen wurden ca 0,4 L benötigt.
  • WICHTIG: Ich habe zwar stellenweise Sohlenkleber verwendet - aber alle Klebearbeiten können ebensogut mit der Latexmilch durchgeführt werden.
NACHTRAG: Latexmilch klebt sogar noch viel BESSER als Sohlenkleber (das ist fast wie "verschweißt").
  • UND, ganz wichtig: 1 paar Sandalen als Muster

W WICHTIG. Für"



Nachfolgend eine Bilderserie mit ein paar Erklärungen

1. Großzüge
Sohlen-Rechteck aus Motorradreifen mit kleiner Flex und Metalltrennscheibe rausschneiden:



2. "Rähmen": Auf einem 30 mm dicken Brett die Sohlen-Umrisse beider Muster-Sandalen aufzeichnen. Dann mit Bohrmaschine/Akkuschrauber und Bohrer 8-10 mm innerhalb der Umrisse jeweils 1-2 Löcher bohren und den Umriss mit einer Stichsäge aussägen.
Die Schnittflächen mit einer Metallhalbrundfeile oder Schmiergelpapier nacharbeiten und gering anfasen, so dass die Ränder schön und relativ glatt sind.
Wichtig ist, dass UM den Umriss noch gut 3-4 cm Holz überstehen.

Nachfolgend ein Foto, bei dem zur Kontrolle die Muster-Sandalen eingesteckt wurden.

Wie man sieht, sind hier die "Rähmen" schon mit 5x45 mm Schrauben auf ein altes Regalbrett aufgeschraubt (Löcher vorbohren).


3. Fixierung der Sohlen: Da die Motorradreifen gewölbt sind, die spätere Sohle jedoch glatt sein sollte, werden nun die Rähmen wieder gelöst und die Motorradsohlen ZWISCHEN die Rähmen und dem "Unterbrett" gelegt und dann wieder die Rähmen aufgeschraubt - so dass die Sohlen zwischen Unterbrett und Rähmen richtig gut eingeklemmt und (fast) eben sind.

Okay, bei mir gab es trotzdem Wölbungen bzw kleine Wellen. Aber ich habe die dann alle mit kleinen dünnen kurzen Nägelchen durch die Sohle in das Unterbrett geklopft - so dass die ganze Sohle dann doch schön eben war. Wichtig dabei ist, dass die Nägelchen senkrecht und nicht schräg eingeschlagen werden, dann lässt sich später die Sohle wieder problemlos gut lösen. Die überstehenden Nägelchen werden kurzerhand etwas tiefer abgeflext (damit später auch kein Holzboden o.ä. verkratzt wird). Die Sohle ist trotzdem 100 % wasserdicht uns wir nachfolgend zusätzlich nochmal nebenbei mit Latexmilch abgedichtet.


4. Korkmehl bzw. -brösel für das Fußbett zubereiten. Dazu werden 10-20 Korken in einen Küchenmixer gegeben und klein gemacht, bis kein Kork-Brösel größer als 2-3 mm ist.



5. Das Obermaterial und dessen Zuschnitt

Hier ein schönes dickes und weiches Rindleder ...

Innenseitig (= auf die "rauhe" Seite) Muster-Sandale aufstellen und den Schnitt kopieren.

Grundlage zum Schnitt:
Bei nahezu allen(!) heutigen Schuhen ist das Obermaterial immer irgendwie mit der Sohle verschweißt bzw. bei so Sandalen nur 10-15 mm zwischen Fußbett und Sohle mit eingelegt und verklebt etc. - so dass damit, neben der Sohle, die nächste "Soll-Bruchstelle" vorgegeben ist.
Einzige Ausnahme sind z.B. "zwiegenähte" Schuhe bei denen das Obermaterial mit einer "Brandsohle" aus dicken Leder ein- bzw. zweifach vernäht wird.
Bei dieser Sandale ist das Obermaterial
unter dem Fuß durchgehend!
Da hier nicht so viel Leder zur Verfügung stand, wurden die Riemen angenäht.

Hinweis zur folgenden Fotoserie:
Beim Kopieren vom Schnitt ist mir ein Fehler unterlaufen, der mit dokumentiert ist - aber auch die Korrektur. Beim Kopieren habe ich die Dicke der Sohle vom Muster MIT aufgenommen statt abzuziehen. So wäre aber alles zu breit geworden, also musste ich den Bereich, der später mit der Sohle verklebt wurde um ca 12 mm schmälern bzw. die äußere Kontur entsprechend zurücksetzen.
... ist auch egal, weil am Ende der Bilderserie ein
passendes Schnittmuster beigefügt ist.
Aber man sieht wie es geht.



6. Obermaterial auf Sohle:

Bild 1: So kommt das Oberleder auf die Sohle.
Bild 2 + 3: Im Oberleder wurde ein 4-eck ausgeschnitten, damit das nachher gegossene Fußbett aus Kork und Latexmilch nicht nur mit dem Leder sondern auch mit der Sohle direkt verklebt.

Die Verklebung vom Oberleder mit der Sohle erfolgt vorzugsweise mit ökologischer und schadstoffgeprüfter Latexmilch ("Lilatex"). Das klebt viel besser als jeder Sohlenkleber.



7. Das Fußbett:

a) Als erstes feststellen, wieviel Material man für 1 Fußbett benötigt. Dazu 1 Form mit Kork-Brösel füllen und den Fuß so weit reindrücken, wie einen behagt. Alle nichtbenötigten Korkbrösel wegfegen und NUR die im Rahmen bzw. der Form verbliebenen Kork-Brösel in einen Messbecher geben, die Volumen-Menge notieren und ein 2. Gefäß mit derselben Menge an Korkbrösel befüllen (für das andere Fußbett).

b) Die inneren Seitenränder der Formen/Rähmen unbedingt gut(!) mit Fett oder Öl (auch pflanzlich) einschmieren, damit die Kork-Latexmilch-Mischung NICHT mit dem Rand verklebt. Die Sohle MUSS sauber bleiben (ggf. mit Verdünnung reinigen).

c) Kork-Brösel für 1 Sandale in eine Gefäß geben und Latexmilch hinzugeben, anmischen bis eine dünn-breiige Konsistenz erreicht ist die aber noch mit einem schmalen Spachtel verarbeitet werden kann.

d) Diese Korkmasse mit einem schmalen Spachtel oder alten Esslöffel in die Form reindrücken - insbesondere am Rand, so dass die ganze Form gleichmäßig - aber
zum Rand bis oben ansteigend befüllt ist.

e) Dann nochmal etwas reine Latexmilch auf die Oberfläche gießen und verstreichen

f) Deckleder in die Latexmilch auf der Korkmasse legen (so das man fühlen kann, wie das Deckleder leicht feucht wird), Fuß eindrücken und an den Zehen etwas frei-drücken um für die Zehen später ein wenig Raum zu haben, Deckleder außenrum mit paar Reisnägel fixieren und nach ca. 5 Minuten den Fuß aus der Form nehmen.
Dasselbe nun für den anderen Fuß.


Überlaufenden bzw. überflüssigen Kork-Brei rundherum entfernen und nun unbedingt mindestens 36 Stunden,
besser 48, an einem warmen und luftigen Ort trocknen bzw. abbinden lassen. In den ersten Minuten ist Ammoniak riechbar, der sich aber rasch verflüchtigt.

Ganz wichtig: FINGER WEG!


8. Der Rohling:

Nach rund 2 Tagen ist es soweit.
a) Reisnägel entfernen

b) Alle "Klemm"-Schrauben der Rähmen in das Unterbrett entfernen und mit einem Spachtel oder Schraubenzieher die Sohle
mit Rahmen vorsichtig gleichmäßig vom Unterbrett lösen

c) Ganz vorsichtig: Oben den Rand vom Fußbett vom Rahmen/Form lösen und die ganze Sandale vorsichtig, mit überstehendem Deckleder aus den Rahmen drücken.

d) Sohle mit Trennscheibe und 24er Schmiergelscheibe der Fußbettform anpassen.

e) Überstehendes Deckleder zurückschneiden.
TIPP: 5-10 mm stehen lassen um das überstehende Leder auf den Seitenrand umzuklappen bzw. mit Latexmilch verkleben - dann gibt es später keine (unschöne) Stoßkante mit dem "Seitenband" sondern eine schöne Überlappung. (Hier wurde leider bei der rechten Sandale vorne das Deckleder zu weit zurück geschnitten ...)




9. Das Finish:

Bei diesem "Prototyp 3" wurde leider nicht lange genug gewartet und die Sandale schon nach 30 Stunden aus dem Rahmen gelöst. Da war aber die Kork-Masse noch nicht richtig durchgehärtet und ziemlich weich, so dass der Rand recht unschön bzw. unregelmäßig wurde.


a) Nun wird zum Abschluss für jede Sandale ein Lederstreifen, aus dünnem Leder, 30 mm breit und so lang, dass er um die Sandale rum geht, geschnitten ...

b) ... dann nochmal eine geringe Menge relativ dünnflüssiger Kork-Brei mit der Latexmilch anrühren ...

c) ... den Latex-Brei rundum die suboptimalen Teile der Sohle verspachteln und antrocknen lassen ...

d) Unten, rundum 30 mm (einschließlich Sohle) pure Latexmilch auftragen, Lederstereifen straff rumwickeln, mit Reisnagel fixieren und ca. 2-3 Stunden trocknen lassen ...



... und FERTIG sind die Sandalen.


Zum Abschluss wurde die Sohle mit einem dünnen Handkreissägenblatt so profiliert, das eine sehr gute Griffigkeit, gleich auf welchem Untergrund gegeben ist.


F a z i t
Der Aufwand hat sich sowas von gelohnt ...
... KOMFORTABEL ... insbesondere das extra hohe und für meine Füße angepasste Fußbett mit dem weichen Rehleder verschaffen einen einmaligen Halt ... gutes Bodengefühl ... angenehmes Biegen & Abrollen mit den `Dingern´ kann man auch richtig wandern und mehr ...

Es mögen nicht die Schönsten sein (gerade bei mir als pragmatisch-funktionalen "Grob-Motoriger") - aber die funktionieren noch, wenn selbst die Urenkel aller hübschen Bräute (schnelllebigen Kommerz-Schuhe) als Plastikmüll die Weltmeere kontaminieren ...

Für mich, die besten Sandalen die ich je hatte :-) ...
...
(und jemals gesehen habe) ... ;-)
UND:
"Die nächsten werden garantiert nicht schlechter!"



Noch eine Anregung:
Ob man nun eine Sandale macht oder Stiefel, einen Halbschuh oder Mokkasin ist bei der hier praktizierten Methode völlig gleich. Es braucht nur ein entsprechend größeres Stück Leder und mit ein paar schlauen Verschnürungen hat man dann ganz schnell ein äußerst, im Vergleich mit kommerziellen Schuhwerk - definitiv ungergleichlich langlebiges End-Ergebnis bzw. `Schuh-für´s-Leben´.




Mut zum Selbermachen

Mit diesen Fotoserien und Produkt-Empfehlungen kann jeder Mensch mit etwas handwerklichen Geschick Sandalen und Schuhe ganz einfach reparieren bzw. richtig gut "upgraden", so dass sie besser sind als zuvor.
Wer es einfach mag, der kauft sich paar Sandalen/Schuhe und entfernt gleich die alte Sohle um eine Motorrad- oder Autoreifen-Sohle von Anfang an aufzukleben.
Für die meisten Sohlen reicht eine kleine Flex mit Schleifscheibe und 24er Körnung - damit bekommt man die ruckzuck weg.
... oder man klebt die Motorradsohlen einfach nur auf die bestehenden auf.

SCHUHE
Mit der oben zuletzt gezeigten Vorgehensweise hinsichtlich Sohle-Fußbett-Obermaterial für eine ganze Sandale, lässt sich auch ganz einfach ein ganzer Schuh oder Stiefel machen.


Wer es mal selber versuchen will und noch paar Tipps braucht, kann mir Schreiben oder mich anrufen. Ansonsten biete ich auch Kurse, Workshops und Seminare zu allem Möglichen - wofür ich jedoch eine Kleinigkeit verlange.



Viel Erfolg und Freude


Martin





Noch ein Argument und oder Anregung für Arbeitslose, Frührentner, Menschen mit geringem Einkommen und so weiter, die etwas Zeit haben:


Einen alten Motorradreifen bekommt man umsonst bei einer Motorradwerkstatt und Korken auch. Leder für Obermaterial und für das Fußbett für
2 Paar Sandalen, Kleber, Latex-Milch und Kleinzeug kosten 50-70, also 25-35 € pro Stück.

Wenn man jeden Tag 1-2 Stunden daran "bastelt", hat man in 5-10 Tagen die BESTEN Sandalen/Schuhe der Welt - SOLCHE Sandalen hat kein Millionär!
... und man kann alles noch individuell gestalten/designen.

Einen "Ferrari" kann sich jeder kaufen der genug Geld hat - aber solche Sandalen in so einer Qualität bekommt man meist nur von sich selbst oder einem sehr-sehr guten Freund ...

... ob alleine oder mit 1-2 Kumpels als Gemeinschaftsprojekt ... die ersten macht Ihr für Euch selber und die nächsten für Eure Liebste/n ...

... besser MACHEN statt "besser" wissen (und ggf. noch jammern) ... :-)


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